Messing, Bronze, Kupfer
Messing wird wegen der leichten Zerspanbarkeit und wegen großer Serien kleiner Teile gewählt, Bronze wegen Lagerung und Reibung, Kupfer wegen der Leitfähigkeit. Drei Werkstoffe mit drei Gründen, nur deshalb gruppiert, weil sie sich unter dem Werkzeug ähnlich verhalten.
Wie er sich an der Schneide verhält
Messing zerspant leicht, kurzspanend, und hält feine Maße - daher die klassische Wahl für kleine Armaturen- und Fittingteile. Bronze verlangt wirklich scharfe Schneiden, da sie zum Aufschmieren neigt. Reines Kupfer ist von den dreien am schwersten zu schlichten: weich, und es schmiert unter der Schneide. Alle drei leiten Wärme gut, das Teil bleibt beim Zerspanen kühl, dehnt sich aber in der Hand merklich - bei engen Toleranzen gehört die Messtemperatur auf die Zeichnung.
Was in die Zeichnung gehört
Sagen Sie, welche Eigenschaft zählt: Leitfähigkeit, Reibungsverhalten oder Aussehen. Das ist keine Stilfrage - es entscheidet den Werkstoff, und die Werkstoffe dieser Gruppe sind nicht austauschbar. Bei Lagerbuchsen geben Sie Passung und Betriebsspiel an, nicht nur den Durchmesser: Dort entscheidet sich, ob das Teil läuft oder frisst.
Was es für den Ablauf bedeutet
Messing schneidet sauber und schnell, kurzspanend, und verträgt hohe Vorschübe - deshalb ist es der bevorzugte Werkstoff für große Serien kleiner Teile. Kupfer ist das Gegenteil: weich und zäh, es klebt an der Schneide und verlangt scharfe Werkzeuge mit offener Geometrie. Bronze liegt dazwischen, schwankt aber stark von Sorte zu Sorte, weshalb die Sorte vor der Angebotserstellung bestätigt wird.
Wo er eingesetzt wird
- Lagerbuchsen und Führungen
- Fittings und Anschlüsse
- Großserien kleiner Teile
- Elektrische Bauteile
- Teile, bei denen Reibung zählt
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